Wasserprojekt in Uganda 2024/25

Ein Entwicklungsprojekt des Missionsfördervereins Kutzhof

Entsprechend dem Motto „Ein Tropfen Hoffnung für die Menschen in Karamoja“ unterstützt unser Verein Pfarrer Paul Ngole.

Das Wasserprojekt

Seit vielen Jahren besteht eine enge Verbindung zu Father Paul Ngole. Der katholische Priester, der in Rom studiert hat, war häufig zur Aushilfe im Sommer in Püttlingen und hat in der Pfarrei Gottesdienste zelebriert. Er ist in der nordugandischen Provinz Moroto als Generalvikar der Diözese tätig.

Moroto liegt im Karamoja-Gebiet, einer Region, die durch ihre Trockenheit und die schwierigen Lebensbedingungen bekannt ist. Die Bevölkerung dort lebt hauptsächlich von Viehzucht und ist stark von natürlichen Wasserquellen abhängig. Aufgrund der klimatischen Bedingungen kommt es häufig zu Wasserknappheit, was das tägliche Leben erheblich erschwert.

Sanierung bestehender Bohrlöcher

Bei seinem letzten Besuch im Saarland äußerte er die Bitte um finanzielle Unterstützung eines Wasserprojektes in seiner Heimatregion. Es geht um die Sanierung bestehender, jedoch verfallener Bohrlöcher.

Wir haben uns entschieden, ihn bei der Sanierung von 8 Bohrlöchern zu unterstützen. Die Region ist sehr trocken, und der Zugang zu sauberem Wasser ist lebensnotwendig.

Warum ist das Projekt wichtig?

Die dort lebenden Menschen beschäftigen sich mit Viehzucht, doch die Trockenheit macht das Überleben schwer. Frauen müssen oft lange Wege zurücklegen, um Wasser zu holen, was sie Gefahren wie Überfällen und Plünderungen aussetzt. Die Bohrlöcher sind oft stark verschmutzt, wodurch Krankheiten wie Cholera und Typhus verbreitet werden.

Projektziele

  • Verbesserung der Hygiene und Reduzierung von Krankheiten
  • Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität
  • Erhöhung der sozialen Sicherheit, insbesondere für Frauen
  • Stärkung der Dorfgemeinschaft

Finanzierung

Die Gesamtkosten betragen 20.800 Euro (2.600 Euro pro Bohrloch). Unterstützung erhalten wir von:

    • Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes: 12.500 Euro
    • Kirchengemeinden aus dem pastoralen Raum Völklingen: 4.300 Euro
    • Unser Anteil: 4.000 Euro

Ursprünglich war die Sanierung von acht Bohrlöchern vorgesehen. Dank zusätzlicher Einsparungen konnte schließlich ein neuntes Bohrloch in das Projekt aufgenommen werden. Damit wurden 2025 insgesamt neun Wasserstellen erfolgreich saniert.

Erster Bauabschnitt

Zweiter Bauabschnitt